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Die zwei Sorten

Es gibt zwei Sorten von Menschen.
Nicht bezüglich ihres Wesens.
Sondern unserer eigenen subjektiven Wertung über den Anderen.
Es gibt diejenigen, die uns etwas bedeuten und welche die uns nichts bedeuten.
Letztere tauchen bei den meisten wohl häufiger auf.
Es gibt sogar Momente in denen ich glaube, nur die zweite Sorte zu kennen.

Eins haben aber alle Menschen gemeinsam.
Sie formen uns.
Egal wie.
Jeder Einzelne ist mit solch einer Macht ausgestattet, dass er uns prägt, manchmal weniger, manchmal mehr.

Unbedeutende kommen und gehen und wir sehen mit einem Lächeln dadrüber.
Mit ihrer Anwesenheit werden wir facettenreicher.
Wir haben tausende Gesichter.
Tausende Rollen.
Und das nicht auf eine falsche Art.

Nur. Wir passen uns an. Wir lernen sie kennen, versuchen uns etwas zu verbiegen um in das andere Puzzle-Teil zu passen. Wir sind immernoch dieses Stück Pappe, nur manche Kanten wurden verschärft, manche geschliffen.
Im Groben behalten wir unsere Form bei, wir verringern bloß die Dosis unserer verschiedenen Eigenschaften.
So, dass es dem Anderen am wenisgten Schaden zuführt.

Durch den Menschen wachsen wir.
Egal wer uns begegnet.

Doch, es gibt eben noch die eine Sorte von Menschen.
Sie bedeutet uns etwas.
Meistens verschmelzen die Sorten.
So werden die wichtigen Menschen auch zu denen, die uns prägen.
Anders als bei den Unbedeutenden ist es uns egal ob die Großen in unserem Leben uns prägen.
Es ist nichtig was sie in uns verändern.
Die Hauptsache ist, dass sie da sind.

Ein klarer Vorteil für die wichtigen Menschen im Leben.


Oder ist die Einteilung in zwei Sorten nur Illusion?
Gibt es in Wirklichkeit nur eine Sorte?
Nämlich die der Unbedeuteneden.
Ist die Wahrheit, dass jeder uns prägt und keiner uns unendlich wichtig ist.
Alles sich nur in Maßen hält, wir sie gar nicht brauchen.

Zumindest nicht mehr brauchen als die Sorte der unwichtigen Personen?

Vielleicht ist es eine Utopie zu glauben, dass es Menschen gibt, die wir lieben, es Menschen gibt, die sich von der Masse abheben.

Zwei Sorten.
28.2.09 20:00
 


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bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


harvey. / Website (28.2.09 20:08)
warum setzt du das wichtig sein mit dem verändern/beeinflussen gleich? mit dem wissen, das du diesbezüglich besitzt könntest du das eigentlich ganz leicht kontrolleren, in dem du dich selbst hintefragst. wichtig sollten nämlich die menschen sein, die dich nicht verändern wollen, die du nicht verändern musst. ohne maske, ohne rolle. es gibt sehr wohl menschen, die sich von der masse abheben. vielleicht gehörst du nicht zu diesen menschen.


(28.5.09 19:01)
schade.
du hast es nicht verstanden.

ich rede nicht davon, dass menschen, die mir als wichtig erscheinen, mich verändern wollen.

das 'wollen' ist deplaziert.

menschen verändern uns.
nicht weil sie das wollen. sondern weil wir manchmal. eigenschaften an ihnen schätzen, die wir nachahmen.

daraus folgert:
wie ändern uns.

und wir sind denen menschen dankbar, dass sie uns verändert haben.
auch wenn sie uns vllt nichts bedeuten.

dann gibt es menschen, die einem unheimlich wichtig sind. es genügt ihre anwesenheit. sie brauchen nicht bahnbrechende taten zu vollbringen. ich bin allein dankbar. sie um mich zu haben.

aber meistens verändern auch die wichtigen menschen uns.

aber das was nicht rüberkam ist:

es geht nicht um andere menschen formen.
sondern um prägung.


harvey. / Website (28.5.09 19:38)
februar.. ohje. du hättest das was ich geschrieben habe vergessen/ignorieren sollen. danke für diese ausführliche antwort, aber sie ist wohl.. ja. reine zeitverschwendung gewesen. genau so wie diese antwort es jetzt ist. meine güte.. februar war vielleicht doch besser.


(28.5.09 20:06)
wie meinst du.
februar war vielleicht doch besser?
(:

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